Justizsauereien

Wer in der korrupten Bananenrepublik Deutschland Enthüllungs- und Aufklärungsjournalismus betreibt, der lebt gefährlich.

 

Unter dem Deckmantel der üblen Nachrede, Verleumdung, Beleidigung werden subjektive Gerichtsbeschlüsse gefasst, und Menschen zu drakonischen Geldstrafen (Ersatzfreiheitsstrafen) verdonnert.

 

Weder kommt es zu fairen Gerichtsverfahren, noch werden Pflichtverteidiger bewilligt.

 

Menschen ohne/mit niedrigem Einkommen sind dieser kapitalistischen Willkür schutzlos ausgeliefert.

Wichtige Mitteilung
In Deutschland ist es wieder zur diktatorischen Mode verkommen, Gratis-Homepages und Blogs platt zu machen.
Da ich weder das Wissen, noch das Geld dazu habe, eine eigenständige Homepage zu eröffnen, bitte ich alle Gäste, kopiert euch wichtige Passagen heraus, und verbreitet diese weiter, wenn ihr möchtet. Ihr könnt dieses Material auch in die eigene Homepage stellen.


 Für soziale und juristische Gleichbehandlung

                                   =

              Abschaffung von Privilegien


 

Zivilcourage =

Mut, die eigene Überzeugung, ohne Rücksicht auf eigene Gefährdung oder mögliche Nachteile gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten oder in der Öffentlichkeit zu vertreten.

 

Weihnachtstext 2007

Heute, wo ich diesen Text verfasse, ist Sonntag der 2. Dezember 2007. Es ist der 1. Advent. F
ür "Christen" soll das bedeuten, Vorbereitung auf Weihnachten, auf die Geburt von Jesus Christus. Eine Zeit der Besinnung, wo man sich Gedanken über die Hilfs- und Spendenbereitschaft macht, und sich Frieden auf der ganzen Welt wünscht. Oft bequem von seinem heimischen Sessel aus.


Ich bin letztes Jahr vor Weihnachten, am 6. Dezember, dem Nikolaustag, auf Staatskosten verschleppt worden, musste f
ür 20 Tage in den Knast. Der Grund, ein SPD-Rechtsanwalt (Rudolf Hartmann Nidda-Hessen) hatte mich massivst schriftlich beleidigt, worauf ich mich lediglich verteidigt habe. Daraufhin kam es zu einem Beschluss auf Rezept, ausgestellt vom Giessener Richter Nierwettberg, gegen mich gerichtet. So verbrachte ich dann die Vorweihnachtszeit bis zum 25.12.2006 im Knast von Kassel.


Wenn man solche Erfahrungen auf der einen Seite macht, die Kirche auf der anderen Seite um Mithilfe ersucht, dann ist das erschreckend. Ich denke mir aber letztlich, egal wer hinter der Sch
öpfung steht, egal was nach dem Leben hier auf der Erde folgt, ich musste diese Erfahrungen machen, musste in die Wahrheit blicken, weil für mich noch eine Bestimmung folgen könnte, die für viele andere (oberflächlich denkende und handelnde Menschen) verwehrt bleibt.


Was ich feststellen konnte und durfte, (ich war die ganze Zeit auf der Krankenstation) das in der Mehrzahl ganz arme Drogenabh
ängige in diesen Trakt gesperrt worden sind. Damals gab es noch Methadon in vorgeschriebenen Dosierungen (soll mittlerweile abgeschafft worden sein, jetzt kalter Entzug) Die Leute sind zum Teil verrückt geworden, waren am Abdrehen, wollten sich umbringen, weil ihr Drogen (Heroin) nicht mehr zur Verfügung standen. Die Sucht als Geisel ist im Knast ist eine doppelte Bestrafung, wie ich feststellen musste. Selbst Raucher litten an Entzug, wenn sie keinen Tabak bekamen. Die Stimmung war dann gereizt.


Da ich diese Suchtabh
ängigkeiten nicht habe, viel mir von daher (Verzicht) vieles leichter. Und wenn man dann so einige Geschichten mitbekommt, warum, wieso, weshalb Haftstrafen, dann bekommt man immer wieder zu hören, Beschaffungskriminalität. Im Grunde versagt der Staat auf der ganzen Linie, und erzeugt somit erst diese Kriminalität. Statt Methadonprogramme abzubauen, sollte man diese flächendeckend anbieten, gratis.
 

Kurz vor dem heiligen Abend wurde die Stimmung dann immer wehleidiger, die Gedanken drehten sich oft um die Familienangeh
örigen draussen in der Freiheit. Einige schämten sich sogar dafür, dass sie der Sucht erlegen sind. Auf der anderen Seite war aber ein Thema, der Pfarrer kommt mit kleinen Geschenken, wenn man ihn vorher anschreibt. Jeder solle doch schreiben, das er Raucher ist und Kaffee benötigt wird.

So kam denn der Tag, wo diese Geschenke an die Gefangenen verteilt wurden. Es war eine oberflächliche Fliessbandabfertigung. Keine Gespräche mit dem Pfarrer, weder einzeln noch auf der Zelle mit allen zusammen. Ratz fatz das Zeug dagelassen, mit dümmlichen herablassenden Sprüchen. Es kam so rüber wie: "Wer im Knast drinnen ist, der ist zu recht drinnen; ein Untermensch, der sich bessern müsse!"Bedeutend mensch-licher war der Umgang mit den Krankenpflegern und
Ärzten. Sie hatten auch nur Kopfschütteln übrig, das man für kritische Meinungen, und dafür, das man sich nur wehrt, eingesperrt wird, wie in Russland und in China. Bei diesen Leuten konnte man die Gespräche finden, welche die Kirche verweigerte.
 

Negative Erfahrungen musste auch meine Frau machen. Sie stand da, hatte zum Gl
ück Urlaub. Als ich abgeholt wurde, wollte sie natürlich wissen, was los ist. Ich sagte dann zu ihr, rufe beim Kirchendekanat an, bitte diese Leute um Hilfe, und auch bei der Polizei in Friedberg, weil die wissen, was mit mir passieren wird.

Die leitende Kripobeamtin schaute in das Internet, ob es nicht so etwas wie eine Weihnachtsamnesty gibt, fand aber nichts. Dann kam die Frage nach der Gesundheit, ein Amtsarzt kam, sodass f
ür mich die Einweisung in den Krankentrackt erfolgte.

Ich hatte wirklich den Eindruck, Polizeibeamte, wie auch das Krankenpersonal in der Vollzugsanstalt, und viele Inhaftierte, hatten Unverst
ändnis für das, was hier in Sachen Menschen-rechte wieder abgeht.


Das Dekanat hat sich nat
ürlich nicht selbständig und interessiert gezeigt. Ganz im Gegenteil. Meine Frau musste ständig betteln, bevor Geistliche ihren Hintern überhaupt in Bewegung gebracht haben.


In dieser Weihnachtszeit hat mir die Sch
öpfung gezeigt, wo die Menschen sitzen, die Christus als "Scheinheilige Pharisäer" und "Heuchlerische Schriftgelehrte" bezeichnete. Sie sitzen, damals wie heute, in der Politik, in der Justiz, in den Kirchen. Selbstgerechte arrogante Oberlehrer, die wunderschöne Sonntagsreden halten können, jedoch das Gegenteil von dem machen, was sie von sich geben.


Da beruft man sich auf einen Reformator Martin Luther, der in Schriften die Vertreibung und Verbrennung von Juden, Zigeuner und kritischen B
ürgern und Bauern forderte. Da ermordet man den friedlichen Sozialrevolutionär Jesus Christus, weil er Wahrheiten offen aussprach. Man setzt ihm eine Dornenkrone auf und verhöhnt ihn als Gott. Später wird gar der Papst zu Gottes Stellvertreter auf Erden gemacht, und das Christentum zur alleinigen Wahrheit erklärt.


Christus, davon bin ich
überzeugt, er war/ist im Geist bei diesen Krankenpflegern und manchem Gefangenen. Christus, der selber nach diesen menschlichen Maßstäben vorbestraft ist, und zum Tode verurteilt wurde, wird von den wirklich abgrundschlechten Lügnern und Betrügern zu einem Götzen hochgeputscht.


Ein Kind hat den Mut und fragt im Alter von 6, 8 oder 10 Jahren nach, wo denn der Weihnachtsmann und das Christkind sind? Irgendwann erkl
ärt man diesem tiefgläubigen Kind, das es belogen wurde, nur um eine gewisse Stimmung und Erwartungshaltung zu erzeugen. Erwachsene haben aber oft keinen Mut zu fragen, wo ist denn euer göttlicher Christus, den ihr uns seit 2000 Jahren verkaufen wollt? Wo sind denn die Beweise für all das was in der Bibel steht? Und wenn gefragt wird, dann sind Geistliche mit raffinierten Ausreden nicht verlegen.


Nur so ganz nebenbei, ihr lieben Leute; so ein Geistlicher geht im Schnitt mit 4.000 Euro nach Hause, und der Lebenspartner oft zus
ätzlich mit 2.000 Euro. Dazu unkündbare Posten auf Lebenszeit.


Und was war Christus? Richtig, ein Wanderprediger, der gratis mit den Leuten betete, und trotzdem keinen Hunger leiden musste. Weltliche G
üter waren für ihn nur Mittel zum Zweck.

Ich werde Weihnachten nicht in die Kirche gehen, weil mich das an R
äuberhöhlen erinnert, denn an das was Christus wirklich gelehrt hat.


M
ögen gewisse Herrschaften mit ihren fetten Ärschen, mit Nerzmäntel und Goldklunker behangen sich die besten Plätze in den Räuberhöhlen aussuchen, und ihrer selbstgerechten Frömmigkeit zujubeln.
 

Ich jedenfalls werde beten, hoffen und abwarten, ob es ein Leben nach dem Tod geben wird, mit einem unfehlbaren Gericht, wo selbst die tiefsten Gedanken aller Menschen an die Oberfl
äche gespült werden; und wo Seilschaften nichts mehr nützen.

Das ist meine Hoffnung, mein Wunschdenken, ein gerechtes Urteil, der Wahrheit entsprechend.

Ob jemand christlich getauft ist, oder Moslem ist, jemand einer anderen Religion angeh
ört, oder in keiner Glaubensgemeinschaft vertreten ist, das hat Christus nicht interessiert.


"Der wahre Glaube kommt von innen heraus!"


In diesem Sinne gr
üsse ich die, welche das ganze Jahr über Frieden und Gerechtigkeit wollen, aufrichtig und ehrlich, als Bruder unter Brüdern, und als Schwester unter Schwestern.Ich wünsche denen eine frohe Weihnachtszeit, welche die Ausgestossenen, Unterdrückten und Ausgebeuteten, in ihre Mitte nehmen. Ich grüsse all diejenigen, die sagen: "So kann es mit Profit, Ausbeutung und Erniedrigung nicht mehr weitergehen, wir distanzieren uns von diesen Teufeln in Menschengestalt!"


Euer Menschenrechtler Roland Schmidt